Der Konflikt spitzt sich zu: Russland warnte die USA scharf vor einer
Raketenabwehr in Europa. Lenke man nicht ein, gebe es Folgen.
Moskau. Die Worte zwischen Moskau und
Washington werden schärfer. Nun hat Russland eine bisher nicht ausgesprochene
Drohung verlauten lassen. Rücken die USA nicht von den Plänen ab, eine
Raketenabwehr in Europa umzusetzen, könne ein
Präventivschlag nicht ausgeschlossen werden. ...
The American missile shield in Eastern Europe has been an issue in
Russian-American relations for years. The US keeps insisting it won't be turned
against Russia. But when it comes to written guarantees, for some reason
Washington can't provide them.
Rauchstrasse 25
Für die Einhaltung des Völkerrechts !
Keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Staaten !
( Artikel 1 Ziffer 2 und Artikel 55 der UNO-Charta )
Am 23.4.2012, um 12.00 Uhr, haben das Internationale Literaturfestival in
Kooperation mit dem P.E.N. Zentrum vor der syrischen Botschaft in Berlin,
Rauchstrasse 25, zu einer Lesung gegen die Assad-Regierung aufgerufen.
In letzter Minute konnten wir eine kleine Gegendemonstration organisieren.
Die Webseite
http://Siegerjustiz.de, dessen Inhalt ich seit 2006 meist gelöscht habe
(aus diversen Gründen) werde ich (seit Bekanntmachung das Herrn Gauck
doch Bundespräsident wird) wieder aufbauen. Insbesondere siehe die
Rubrik „Gauck-Behörde“ unter
http://siegerjustiz.de/gauck/. Bitte haben sie Verständnis dafür
dass es eine weile dauern wird, bevor ich die ganzen Links wieder
hergestellt habe. – Alant Jost
Beschwerdebrief von Alant Jost an
alle Mitglieder des Deutschen Bundestag
Eine knappe Woche vor den Präsidentschaftswahlen in Rußland am 4. März
veröffentlichte Wladimir Putin, derzeitiger Ministerpräsident des Landes, am
Montag in der Tageszeitung Moskowskije Nowosti einen
außenpolitischen Grundsatzartikel. In dem Text, der inhaltliche
Anknüpfungspunkte an seine Rede auf der Münchener »Sicherheitskonferenz« 2007
erkennen läßt (»Sicherheit für alle« – siehe jW-Thema vom 14.2.2007), nimmt
Präsidentschaftskandidat Putin zu Fragen des internationalen Rechts Stellung und
skizziert Strategien der Bündnis- und Wirtschaftspolitik Rußlands. Wir
dokumentieren den Beitrag im vollen Wortlaut.
Voice of America (VOA) editorial reflecting the view of the United
States government 01-03-2012
... While the BMD (Ballistic
Missile Defense) interceptor site in
Romania will provide a defensive capability to protect Europe and the United
States against ballistic missiles launched from the Middle East,
it is important
to note that this system is neither designed nor capable of undermining the
Russian strategic deterrent [100% Bullshit! And the Russians know it!]. In fact, the United States is pursuing
missile defense cooperation efforts with the Russian Federation.
Am 03.12.2011, 11.00 Uhr fand wieder unter der
Weltzeituhr am Alexanderplatz in Berlin eine kleine Anti-Nato Demo statt unter
dem Motto: “NATO weg, Einhaltung des Völkerrechts !“
This is what NATO understands as its Responsibility to
Protect (RTP). Rather than protect civilians NATO has revealed itself as the
rebel’s de facto air force. It’s difficult to imagine a more perverted misuse of
a United Nations resolution.
Am 08.10.2011, 11.00 Uhr fand wieder unter der Weltzeituhr am Alexanderplatz eine
Manifestation in Berlin unter dem Motto:
"Nato-Hände weg von Libyen !" statt.
Am 24.09.2011, 11.00 Uhr fand wieder unter der Weltzeituhr am Alexanderplatz eine
Manifestation in Berlin unter dem Motto:
"Nato-Hände weg von Libyen !" statt.
Am 10.09.2011, 11.00 Uhr fand
diesmal vor dem Fernsehturm am Alexanderplatz die Manifestation in Berlin
unter dem Motto:
"Nato-Hände weg von Libyen !" statt.
Und am 27.08.2011, 11.00 Uhr fand
wieder unter der Weltzeituhr am Alexanderplatz eine
Manifestation in Berlin unter dem Motto:
"Nato-Hände weg von Libyen !" statt.
Und am 13.08.2011, 11.00 Uhr fand
wieder unter der Weltzeituhr am Alexanderplatz eine
Manifestation in Berlin unter dem Motto:
"Nato-Hände weg von Libyen !" statt.
Am 30.07.2011, 11.00 Uhr fand
wieder unter der Weltzeituhr am Alexanderplatz eine
Manifestation in Berlin unter dem Motto:
"Nato-Hände weg von Libyen !" statt.
Am 16.07.2011, 11.00 Uhr fand
wieder unter der Weltzeituhr am Alexanderplatz eine
Manifestation in Berlin unter dem Motto:
"Nato-Hände weg von Libyen !" statt.
Über die Aktion am Alexanderplatz, Berlin
"Nato-Hände weg von Libyen!"
Und am 02.07.2011, 11.00 Uhr fand
wieder unter der Weltzeituhr am Alexanderplatz eine
Manifestation in Berlin unter dem Motto:
"Nato-Hände weg von Libyen !" statt.
Kleine Protest
gegen den NATO Kriege gegen Libyen vor der libyschen Botschaft am 18.06.2011
Shit, they’ve already hoisted up the monarchist flag! May the proper
all green flag
rise once again!
(Scheiße, sie
haben schon die monarchistische Fahne gehisst ...)
Auch am 18.06.2011, 11.00 Uhr, fand
wieder mal unter der Weltzeituhr am Alexanderplatz eine
Manifestation in Berlin unter dem Motto:
"Nato-Hände weg von Libyen !" statt.
Am 04.06.2011, 11.00 Uhr, fand
wieder unter der Weltzeituhr am Alexanderplatz eine
Manifestation in Berlin unter dem Motto:
"Nato-Hände weg von Libyen !" statt.
Am 21.5.2011, 11.00 Uhr, fand unter der Weltzeituhr am Alexanderplatz eine
Manifestation in Berlin unter dem Motto:
"Nato-Hände weg von Libyen !" statt. Die Manifestation ist eine Manifestation
für Libyen, die Einhaltung des Völkerrechtes und das souveräne Recht eines jeden
Staates, seine inneren Angelegenheiten
selbst zu bestimmen.
It was a day of remembrance that turned violent. In Western
Ukraine, nationalists attacked veterans and their relatives on Victory Day.
People wearing St George ribbons to commemorate World War Two, had them ripped
off their clothing, before riot police fought pitched battles with neo-Nazis.
Who gave coalition forces in Libya the right to eliminate
Gaddafi? That's the question Vladimir Putin's been asking, during an official
visit to Denmark. The Russian Premier also said NATO's effectively joined one of
the warring sides in the conflict. And more responsible action should be taken
instead.
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Ostermarsch 2011
in Berlin
Hier die
ausgewählten Bilder
Alle Bilder außer zwei von Alant Jost
Ostermarsch 2011
Eine Zukunft ohne Atomwaffen und Atomkraftwerke!
Atomkraftwerke abschalten! - Atomwaffen abschaffen!
Beginn:
Samstag, 23. April, 12:00 Uhr, Vattenfall-Gebäude, Chausseestraße 23 Berlin
Abschlusskundgebung
ca. 14:00 Uhr am Potsdamer Platz
Deine Kritik an Uri Avnerys vehementer Befürwortung des Krieges gegen Libyen
begrüße ich natürlich sehr. Allerdings übernimmst dabei mehr oder weniger seine
Zielsetzung und auch seine Charakterisierung des „Ghaddafi-Regimes“. Mehrfach
sprichst auch Du vom "Tyrannen". …
Ja zum Sonderweg
04.04.2011
Sechs »Tomahawk«-Marschflugkörper gegen Libyen: die Besatzung des
britischen U-Boots HMS
Triumph feierte am Samstag ihren bisherigen Beitrag beim Bombardement
Foto: AP
Druck machen für einen Waffenstillstand, Verhandlungen und eine faire
Berichterstattung: Ein pazifistischer Blick auf Libyen
Von Andreas Buro
Beim militärischen Eingreifen der NATO in Libyen entstehen Zweifel über die
wirklichen Motive. Warum greift der Westen nur in Libyen ein und nicht in
Saudi-Arabien, Bahrain, Syrien, Israel, Simbabwe oder an der Elfenbeinküste?
Warum wurden die Bemühungen um eine politische Lösung, die
von der Afrikanischen Union, Lateinamerika und von der Türkei ausgingen, nicht
unterstützt, sondern durch schnelle Bombenangriffe zunichte gemacht?
Warum wird fast ausschließlich über die tatsächlichen und
potentiellen Opfer der Truppen Muammar Al-Ghaddafis berichtet, aber nicht über
die Massaker der Rebellengruppen?
Die Spitzenpolitiker der Rebellen, Mahmud Dschibril und Ali Tarhuni, haben ihr
Studium in den USA absolviert und waren dort an Universitäten tätig. Wem fällt
da nicht sogleich der afghanische Präsident Hamid Karsai ein? Geht es auch um
Zugriffsmöglichkeiten auf das libysche Öl? Erlaubt die UN-Resolution wirklich,
daß die NATO im Bürgerkrieg Partei auf der Seite der Rebellen ergreift? Welchen
Anteil an der Rebellion haben westliche Geheimdienste? Bei der offiziellen
Legitimation des NATO-Einsatzes im libyschen Konflikt wird viel von einer
»humanitären Intervention« gesprochen. Die Ideologie der »humanitären
Intervention« ist die Fortsetzung der Ideologie vom »gerechten Krieg«, der
wichtigsten Legitimationsideologie für fast alle Kriege.
Für die Friedensbewegung stellt sich die Frage, welche Folgen hätte es, wenn
Pazifisten sich für eine humanitäre Intervention mit militärischen Mitteln
einsetzten, wie es zum Beispiel Uri Avnery tut? (...)
Offen und kooperativ
01.04.2011
Erst Justizminister in Tripolis, jetzt Chef des »Übergangsrats«
in Bengasi: Mustafa Mohammed Abdul Dschalil (4.
März 2011)
Foto: AP
Die »Revolutionäre«, denen der Westen vertraut: Zu den führenden
Protagonisten im libyschen Bengasi gab es schon vor dem Aufstand gute
Beziehungen
Von Knut Mellenthin
Anläßlich der aktuellen Diskussionen im
westlichen Lager über Waffenlieferungen an die libyschen »Rebellen« taucht
wieder einmal das Argument auf, man wisse noch gar nicht, wer und was sich alles
hinter diesem Bündnis heterogener Kräfte verbirgt...
Hundreds of thousands took to the streets of Yemen on Wednesday
as part of the unwavering protests for the resignation of U.S.-backed President
Ali Abdullah Saleh. We speak to independent journalist Jeremy Scahill, who
argues the U.S. secret war has unintentionally played a significant role in
weakening Saleh’s regime, and Joshua Foust, who recently left his post as Yemen
analyst at the Defense Intelligence Agency. We also get their reaction to the
latest news CIA operatives are on the ground in Libya as part of a covert
Western force to aid the U.S.-led bombing campaign.
... JEREMY SCAHILL: I also just wanted to say
that for people who want to follow Yemen very closely, I would highly recommend
checking out the blog of
Professor Gregory Johnsen, who’s widely considered to be the leading U.S. expert
on Yemen. It’s "Waq Al-Waq," but if you google Gregory Johnsen’s name, you’ll
see. And he just has an incredible English-language update of the on-the-ground
situation in Yemen.
IALANA - Juristen und Juristinnen gegen atomare,
biologische und chemische Waffen / Für gewaltfreie Friedensgestaltung
Schutz der Zivilbevölkerung erfordert Waffenstillstand
... Es liegen jedoch keine Anhaltspunkte
dafür vor, dass das Gaddafi-Regime wie etwa in Ruanda systematisch Teile der
Bevölkerung aus ethnischen Gründen oder Gründen der Stammeszugehörigkeit
vernichten lässt. (...)
Schließlich mangelt es der Militäraktion auch an
Glaubwürdigkeit, weil mit zweierlei Maß gemessen wird. Die Oppositionskräfte im
Jemen und in Bahrein, die von ihren Despoten niedergeschossen werden, erhalten
keine vergleichbare Unterstützung. Im Gegenteil wird sogar
die Waffenhilfe von Katar in Anspruch genommen. Der dort herrschende Emir Hamed
al Chalifa vereinigt als absoluter Monarch Regierung, Gesetzgebung und
Rechtsprechung in einer Person. Parteien und ein Parlament gibt es in seinem
Land nicht. Die demokratischen Rechte und Freiheiten, für die die Menschen in
Libyen ihr Leben riskieren, enthält er seinen eigenen Bürgern vor. ...
... Today, the Pearl roundabout incites thoughts of uprising
against oppressive regimes. It inspires people to revolution. That is why the
Bahraini government, on Friday, March 18, laced it with explosives and imploded
it, exposing its insides for the world and more importantly, Bahrainis, to see.
It wanted to destroy this new meaning that the roundabout spoke, to silence the
possibilities that the roundabout stood for. The Bahraini government and its
Saudi conspirators have shown that they will destroy even the infrastructure of
protest.
Over the last three weeks there have been confrontations between
troops loyal to Colonel Gaddafi and opposition forces based in the east of the
country. After Ben Ali and Mubarak, will Gaddafi be the next dictator to fall ?
Can what is happening in Libya be compared to the popular uprisings in Tunisia
and Egypt ? What can be made of the antics and u-turns we have seen from the
Colonel ? Why is NATO preparing for war ? How do you tell the difference between
a good Arab and a bad Arab ? In this latest chapter of our series ‘Understanding
the Muslim world’, Mohammed Hassan replies to questions put by Investig’Action.
... That Saudi military forces entered
Bahrain two days after Secretary Gates left would lead any sensible person to
draw the conclusion that the Pentagon chief had discussed more than Iran and
Libya with the kingdom's top two government and defense officials. Though
discussions on Iran would not have been unrelated to those concerning a
U.S.-backed deployment of Saudi and other Gulf Cooperation Council forces to
Bahrain, as some 70-75 percent of Bahrain's population is Shi'a Muslim by way of
confessional background although the ruling family is Sunni.
A Bahraini protester quoted by Reuters on March 15 commented on the Saudi-led
military incursion this way: "It's part of a regional plan and they're fighting
on our (land). If the Americans were men they would go and fight Iran directly
but not in our country." (...)
The U.S. is no less complicit in the Saudi military intervention
currently underway in Bahrain. Pentagon spokesman Colonel David Lapan stated the
U.S. had been "informed" of but not "consulted" on the Saudi deployment, but his
verbal sleight of hand was solely intended to cozen the uninformed and unwary
given the recent visits to Bahrain by the head of the Pentagon and America's top
military commander, who decidedly were not there to discuss the weather.
As the international community continues to debate the role it
should take in the Libyan unrest, Russia's Envoy to NATO, Dmitry Rogozin
expresses concern over NATO's plans for military intervention in the country. He
told RT that certain countries are pushing to get involved in Libya because they
are reliant on its oil resources.
G8 talks stall after Germans refuse to support military intervention backed
by Britain and France
Foreign minister Guido Westerwelle says Germany does not
support Anglo-French calls for military intervention in Libya
Link to video
Germany has again blocked Anglo-French plans for the imposition of a no-fly zone
over Libya.
Reports from talks held by
G8 ministers in Paris said German objections, backed by Russia, meant the
communique from the meeting would make no mention of a no-fly zone.
Speaking during the meeting, Germany's foreign minister, Guido Westerwelle,
said his country remained "very sceptical" about the prospect of a no-fly zone.
...
Letter to Al Jazeera
This letter is
also addressed to that
warmongering
baboon Daniel Cohn-Bendit, who already once convinced his friend
Joschka Fischer to go to war against Yugoslavia. One couldn't
help notice how proud Daniel Cohn-Bendit danced around in the
plenary hall of the European
Parliament at the prospect of driving through a no fly zone over
Libya. Even US Defense Secretary Robert Gates
warned against implementing a no fly zone, noting that that
meant engaging in an out right act of war.
The greens have
once more rewritten the protest song of the 60's “All we are
saying, is give peace a change” to mean “All we are saying is
give WAR a chance”.
Al
Jazeera! Before shiting all over Muammar Al-Ghaddafi,
in taking a one-sided approach to the civil war in Libya, (see the
German article below) you should yourselves consider for Qatar „Regime
Change“. Why should your
absolute monarchy be exempt from being OVERTHROWN and replaced with
a real democracy?
Ein russischer
Fernsehsender belegt: Die »Berichterstattung« westlicher Medien über den
Bürgerkrieg in Libyen ist zum großen Teil Kriegspropaganda
Von Rainer Rupp
Am Dienstag drohte US-Präsident Barack Obama der
Regierung Libyens mit völkerrechtswidrigen Militärinterventionen, falls
die Gewalt in dem nordafrikanischen Land nicht aufhöre. Die Forderung
kann Oberst Muammar Al-Ghaddafi nicht erfüllen, denn Libyen befindet
sich inzwischen in einem Bürgerkrieg, d.h. die Gewalt geht von beiden
Seiten aus. Der Friedensnobelpreisträger in Washington versuchte
zugleich, den Bürgerkrieg anzuheizen, indem er westlichen
Agenturmeldungen zufolge Saudi-Arabien bat, die Rebellen mit
panzerbrechenden und anderen Waffen aller Art zu versorgen. Am selben
Tag mußte der britische Außenminister William Hague im Londoner
Unterhaus eingestehen, daß eine schwer bewaffnete Spezialeinheit der
britischen Armee, angeblich begleitet von einem »Diplomaten« ihrer
Majestät, in der Nähe des ostlibyschen Bengasi festgenommen wurde. Das
unterstreicht, daß die westliche Aggression gegen Libyen längst begonnen
hat.
In einer neuen »humanitären Intervention« sollen offensichtlich die
großen Energievorräte Libyens für das westliche Kapital befreit werden.
Die Rechtfertigung für einen Militäreinsatz soll die von westlichen
Medien und Regierungen aufgestellte Behauptung liefern,
Ghaddafi bombardiere mit seiner Luftwaffe
Zivilisten, die friedlich demonstrierten. Für diese These
wurden bisher jedoch keine Beweise
vorgelegt.
Reine Einbildung
Der von Moskau aus operierende internationale
Nachrichtensender »Russia Today« (RT) hat
westliche Meldungen dieser Art inzwischen als reine Kriegspropaganda
entlarvt. Unter Berufung auf namentlich nicht genannte, hochrangige
Quellen in der russischen Militäraufklärung berichtete RT, daß
die von westlichen Medien und Politikern mit Empörung verurteilten
Luftschläge gegen die Zivilbevölkerung in Bengasi nicht stattgefunden
haben. Laut RT habe die militärische Führung Rußlands die
Entwicklung in Libyen mit Hilfe moderner Aufklärungsmittel, inklusive
Satellitenbeobachtung, von Anfang an genau verfolgt.
Die angeblichen Angriffe der libyschen Luftwaffe auf demonstrierende
Menschenmengen seien »reine Einbildung« westlicher Medien.
Belegt sind allerdings einige Luftangriffe der Regierungstruppen auf von
Rebellen eroberte Munitionslager. Keith Harman, ein unabhängiger
Kriegskorrespondent aus den USA, der sich vor Ort in Libyen befindet,
aber nicht für die großen Konzernmedien arbeitet, berichtete am Montag
in einem RT-Interview von solch einem Angriff. Zuerst hätten die
Rebellen das Waffendepot der Regierung gestürmt und erobert. Als die
Regierung dann mit einem Luftangriff das Depot zerstörte, hätten viele
westliche Journalisten, aber auch der im Emirat
Katar stationierte Fernsehsender Al-Dschasira daraus einen Angriff auf
Demonstranten gemacht. Ghaddafi sei zum Monster und Diktator
abgestempelt worden, der sein eigenes Volk bombardiert. Die »friedlichen
Demonstranten«, die bei dem Luftschlag auf das Munitionslager getötet
wurden, waren demnach schwer bewaffnet.
Mehr Blut
In einem Sonderbericht aus Bengasi und Tripolis zeigte
RT am Montag darüber hinaus, daß derzeit das Leben in den beiden
Hauptstädten friedlich verläuft. Beide liegen Hunderte Kilometer von der
Frontlinie der sich bekämpfenden Lager entfernt. Bengasi gleicht laut RT
einer Urlauberstadt am Meer, in der Kinder am Strand spielen und die
Menschen in Ruhe ihren Einkäufen nachgehen. Die Straßen sind belebt,
Angst vor Luftangriffen herrscht offenbar nicht. Allerdings werden die
RT-Journalisten Zeugen, wie ein Al-Dschasira-Team auf einer etwas
erhöhten Terrasse seine Kamera aufbaut und ein Mitarbeiter die Menschen
auf dem Platz auffordert, nach vorn zu kommen um Anti-Ghaddafi-Parolen
zu rufen. Der Al-Dschasira-Mann führt wie ein Dirigent Regie, während
die Kamera die »Wut« der Massen in Bildern einfängt, die später um die
Welt gingen.
Janan Moussa, eine junge Korrespondentin für die Nachrichtenagentur Al
Aan Network aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die in den letzten
Tagen eigenen Angaben zufolge Hunderte von Kilometern die Rebellen an
die Front begleitet hatte und dabei auch unter Beschuß gekommen war,
erklärte gegenüber RT, sie verstehe die Empörung ihrer westlichen
Kollegen nicht: »Wir sind hier im Krieg.« Beide
Seiten seien schwer bewaffnet. »Es gibt eine Front, und dort wird
geschossen«. Da müsse man mit Opfern rechnen.
Aber die westlichen Journalisten hätten in ihrer
Berichterstattung jede Verhältnismäßigkeit verloren.
Ähnlich äußerte sich die RT-Korrespondentin in Bengasi: Die westlichen
Journalisten seien »nicht nur Teil der Entwicklungen hier, sondern die
eigentliche Kraft, die diese Entwicklungen vorantreibt«.
Sie seien nicht daran interessiert, »wie man Blutvergießen und Gewalt
verhindern« könne, sondern sie »fordern geradezu mehr davon«.
Treibende Kräfte
09.03.2011
Jede Sprengwolke wird in den Medien des Westens zum »Massaker an
der Zivilbevölkerung«. Das Foto wurde am
7. März in der umkämpften Stadt Ras Lanuf aufgenommen Foto: Reuters
Ein russischer Fernsehsender belegt:
Die »Berichterstattung« westlicher Medien über den Bürgerkrieg in Libyen ist zum
großen Teil Kriegspropaganda
Von Rainer Rupp
Am Dienstag drohte US-Präsident Barack
Obama der Regierung Libyens mit völkerrechtswidrigen Militärinterventionen,
falls die Gewalt in dem nordafrikanischen Land nicht aufhöre. Die Forderung kann
Oberst Muammar Al-Ghaddafi nicht erfüllen, denn Libyen befindet sich inzwischen
in einem Bürgerkrieg, d.h. die Gewalt geht von beiden Seiten aus. Der
Friedensnobelpreisträger in Washington versuchte zugleich, den Bürgerkrieg
anzuheizen, indem er westlichen Agenturmeldungen zufolge Saudi-Arabien bat, die
Rebellen mit panzerbrechenden und anderen Waffen aller Art zu versorgen. Am
selben Tag mußte der britische Außenminister William Hague im Londoner Unterhaus
eingestehen, daß eine schwer bewaffnete Spezialeinheit der britischen Armee,
angeblich begleitet von einem »Diplomaten« ihrer Majestät, in der Nähe des
ostlibyschen Bengasi festgenommen wurde. Das unterstreicht, daß die westliche
Aggression gegen Libyen längst begonnen hat.
In einer neuen »humanitären Intervention« sollen offensichtlich die großen
Energievorräte Libyens für das westliche Kapital befreit werden. Die
Rechtfertigung für einen Militäreinsatz soll die von westlichen Medien und
Regierungen aufgestellte Behauptung liefern, Ghaddafi
bombardiere mit seiner Luftwaffe Zivilisten, die friedlich demonstrierten.
Für diese These wurden bisher jedoch keine Beweise
vorgelegt.
Reine Einbildung
Der von Moskau aus operierende internationale Nachrichtensender »Russia
Today« (RT) hat westliche Meldungen dieser Art inzwischen als reine
Kriegspropaganda entlarvt. Unter Berufung auf namentlich nicht genannte,
hochrangige Quellen in der russischen Militäraufklärung berichtete RT, daß
die von westlichen Medien und Politikern mit Empörung verurteilten Luftschläge
gegen die Zivilbevölkerung in Bengasi nicht stattgefunden haben. Laut RT
habe die militärische Führung Rußlands die Entwicklung in Libyen mit Hilfe
moderner Aufklärungsmittel, inklusive Satellitenbeobachtung, von Anfang an genau
verfolgt. Die angeblichen Angriffe der libyschen Luftwaffe
auf demonstrierende Menschenmengen seien »reine Einbildung« westlicher Medien.
Belegt sind allerdings einige Luftangriffe der Regierungstruppen auf von
Rebellen eroberte Munitionslager. Keith Harman, ein unabhängiger
Kriegskorrespondent aus den USA, der sich vor Ort in Libyen befindet, aber nicht
für die großen Konzernmedien arbeitet, berichtete am Montag in einem
RT-Interview von solch einem Angriff. Zuerst hätten die Rebellen das Waffendepot
der Regierung gestürmt und erobert. Als die Regierung dann mit einem Luftangriff
das Depot zerstörte, hätten viele westliche Journalisten, aber
auch der im Emirat Katar stationierte Fernsehsender Al-Dschasira daraus einen
Angriff auf Demonstranten gemacht. Ghaddafi sei zum Monster und Diktator
abgestempelt worden, der sein eigenes Volk bombardiert. Die »friedlichen
Demonstranten«, die bei dem Luftschlag auf das Munitionslager getötet wurden,
waren demnach schwer bewaffnet.
Mehr Blut
In einem Sonderbericht aus Bengasi und Tripolis zeigte RT am Montag darüber
hinaus, daß derzeit das Leben in den beiden Hauptstädten friedlich verläuft.
Beide liegen Hunderte Kilometer von der Frontlinie der sich bekämpfenden Lager
entfernt. Bengasi gleicht laut RT einer Urlauberstadt am Meer, in der Kinder am
Strand spielen und die Menschen in Ruhe ihren Einkäufen nachgehen. Die Straßen
sind belebt, Angst vor Luftangriffen herrscht offenbar nicht. Allerdings werden
die RT-Journalisten Zeugen, wie ein Al-Dschasira-Team auf einer etwas erhöhten
Terrasse seine Kamera aufbaut und ein Mitarbeiter die Menschen auf dem Platz
auffordert, nach vorn zu kommen um Anti-Ghaddafi-Parolen zu rufen. Der
Al-Dschasira-Mann führt wie ein Dirigent Regie, während die Kamera die »Wut« der
Massen in Bildern einfängt, die später um die Welt gingen.
Janan Moussa, eine junge Korrespondentin für die Nachrichtenagentur Al Aan
Network aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die in den letzten Tagen
eigenen Angaben zufolge Hunderte von Kilometern die Rebellen an die Front
begleitet hatte und dabei auch unter Beschuß gekommen war, erklärte gegenüber
RT, sie verstehe die Empörung ihrer westlichen Kollegen nicht:
»Wir sind hier im Krieg.« Beide Seiten seien schwer
bewaffnet. »Es gibt eine Front, und dort wird geschossen«. Da müsse
man mit Opfern rechnen. Aber die westlichen Journalisten
hätten in ihrer Berichterstattung jede Verhältnismäßigkeit verloren.
Ähnlich äußerte sich die RT-Korrespondentin in Bengasi: Die westlichen
Journalisten seien »nicht nur Teil der Entwicklungen hier, sondern die
eigentliche Kraft, die diese Entwicklungen vorantreibt«.
Sie seien nicht daran interessiert, »wie man Blutvergießen und Gewalt
verhindern« könne, sondern sie »fordern geradezu mehr davon«.
Die Friedensbewegung in Deutschland warnt vor einer Kriegseskalation in Libyen
im Fall einer NATO-Intervention. Der Bundesausschuß Friedensratschlag forderte
am Dienstag die Bundesregierung auf, sowohl in der NATO und in der EU als auch
im UN-Sicherheitsrat allen Bestrebungen entgegenzutreten, die ein militärisches
Eingreifen in dem nordafrikanischen Land zum Ziel haben. »Was die Bevölkerung in
Libyen am dringendsten braucht, sind ein Waffenstillstand und internationale
Bemühungen – vor allem von seiten der Afrikanischen Union – um eine neutrale
Vermittlung zwischen den Konfliktparteien«, heißt es einer Stellungnahme des
wohl wichtigsten und größten Zusammenschlusses von Antikriegsgruppen in der BRD.
Es sei »unverständlich«, so Peter Strutynski vom Friedensratschlag, weshalb der
kürzlich vom venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez entworfene Friedensplan vom
Westen übergangen wurde. Solange in den USA und in der EU einseitig auf
den Sturz von Staatschef Muammar Al-Ghaddafi gesetzt werde, rücke eine Lösung
des Konflikts in weite Ferne. Die libysche Regierung selbst lud am Dienstag EU
und UNO ein, Beobachter zu entsenden, um sich selbst ein Bild von der Lage zu
machen. (...)
Voll auf NATO-Interventionskurs ist dagegen der sogenannte
Golfkooperationsrat, in dem die reaktionären Regime Kuwait, Bahrain,
Saudi-Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate und Oman zusammengeschlossen
sind.
Neuer Kriegserklärer
03.03.2011
Dieser Junge überlebte das NATO-Bombardement in der afghanischen
Provinz Kunar am 20. Februar 2011
Foto: Reuters
Verteidigungsministerium bleibt beim Adel: Thomas de Maizière wird Nachfolger
von Karl-Theodor zu Guttenberg. NATO tötet neun Kinder in Afghanistan.
Von Rüdiger Göbel
Die Kontinuität bleibt gewahrt, der Bendlerblock beim Adel: Innenressortchef
Thomas de Maizière (CDU) wird Nachfolger von Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU).
Als 16. Verteidigungsminister hat der dem hugenottischen Landadel entstammende
Unionspolitiker künftig den Deutschen den Krieg in Afghanistan zu erklären,
Aufträge an Waffenschmieden zu unterzeichnen und den Truppen an der Front
regelmäßig Besuch abzustatten. Um den Parteienproporz im Kabinett von Kanzlerin
Angela Merkel (CDU) zu wahren, erhält die CSU im Gegenzug das Innenministerium.
Der bisherige CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich soll dort Hausherr
werden und – wie sein Vorgänger – Terroralarm schlagend Kriegslegitimationen
liefern.
Die Rechtfertigung des Krieges am Hindukusch wird derweil immer schwieriger.
Erst am Dienstag haben NATO-Soldaten in der Provinz Kunar im Osten Afghanistans
neun Kinder im Alter zwischen sieben und neun Jahren
getötet, als sie Holz sammelten. Nach Angaben des örtlichen Polizeichefs
wurden sie Opfer eines Luftangriffs. Ein weiteres Kind sei bei der Attacke
verletzt worden. Die Besatzungstruppen erklärten zunächst, der Einsatz sei eine
Reaktion auf Raketenbeschuß durch Aufständische gewesen. Von zivilen Toten wisse
man nicht, man werde aber eine Untersuchung einleiten.
ARD-Hörfunkkorrespondentin Sandra Petersmann meldete dazu: »Es steht Aussage
gegen Aussage.« Am Mittwoch nachmittag vollzog der Kommandeur der NATO in
Afghanistan, US-General David Petraeus, eine Kehrtwende und entschuldigte sich
für die Tötung der Kinder. Er habe angeordnet, alle Besatzungen von
Kampfhubschraubern erneut anzuweisen, zivile Opfer auf »das absolute Minimum« zu
beschränken.
Vor kaum zwei Wochen waren in Kunar bei einer mehrtägigen
NATO-Offensive und Luftangriffen nach Angaben lokaler Behörden 65 Zivilisten
getötet worden, vor allem Frauen und Kinder. Auch damals hatte die NATO
die Berichte zunächst zurückgewiesen. Ein vom afghanischen Präsidenten Hamid
Karsai aus Kabul entsandtes Untersuchungsteam bestätigte mittlerweile die
Angaben.
Angesichts der neuerlichen Schreckensnachricht aus der Provinz Kunar warf Karsai
den NATO-Truppen die »tägliche Tötung« von Zivilisten vor. Die internationalen
Truppen würden »enorme Probleme« bekommen, sollten sie bei den Einsätzen nicht
umsichtiger vorgehen, zitierte AFP den von der NATO abhängigen afghanischen
Staatschef am Mittwoch in Kabul. Karsai sagte, die getöteten Kinder hätten im
Distrikt Darah-Je Petsch in der Provinz Kunar Feuerholz gesammelt, als
NATO-Militärs sie attackiert hätten. »Ist das der Krieg gegen den Terrorismus
und für die Stabilisierung Afghanistans?«
Fragen, die fortan Thomas de Maizière beantworten muß – so sie in den hiesigen
Medien gestellt werden. Die Meldung der Bombardierung von
Kindern beim Holzsammeln wurde allerdings am Dienstag von den wenigsten
Agenturen verbreitet. Wohlmeinend kann man sagen: Sie waren zu sehr auf die
Scharmützel um den fränkischen Freiherrn fokussiert und hatten das reale
Kriegsgeschehen aus den Augen verloren. Zur Erinnerung:
Allein im vergangenen Jahr, in der Amtszeit des
vielgelobten Karl-Theodor zu Guttenberg also, wurden nach Angaben der
Organisation Afghan Rights Monitor mehr als 2400 Zivilisten bei
Kriegsereignissen getötet – so viele wie noch nie seit 2001.
Im Kosovo ist laut dem ehemaligen UN-Untergeneralsekretär
Pino Arlacchi die Drogenmafia an der Macht und die EU will davon nichts
merken.
„Ich habe die Mafia im Kosovo, was im Grunde das selbe wie die Regierung im
Kosovo bedeutet, untersucht“, sagte Arlacchi, einst Exekutivdirektor des
Internationalen Drogenkontrollprogramms der Vereinten Nationen (UNDCP), am
heutigen Montag auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti.
Die europäischen Staaten, die der kosovarischen Regierung immer wieder
Unterstützung zusichern, würden die Augen davor verschließen, „dass
dies eben die Mafia-Elite an der Macht ist“, sagte Arlacchi, der
mittlerweile im Europäischen Parlament als Abgeordneter sitzt und als einer der
führenden Weltexperten in Sachen Drogenmafia gilt.
Das Kosovo sei „das kriminelle Zentrum Europas“ und die „Drehscheibe
für den Heroin-Schmuggel aus Afghanistan“. Obwohl zu der
EU-Rechtsstaatlichkeitsmission EULEX, die seit Jahren im Kosovo tätig ist,
Staatsanwälte und Ermittler gehörten, gebe es bislang kein Ergebnis. „Wir wollen
klären, was die Mission im Kosovo in Sachen Rechtspflege tut“, sagte Arlacchi.
Werben um Kiew
25.02.2011
Nehmen Sie Platz: Außenminister
Gryschtschenko (links) und NATO-Generalsekretär Rasmussen
Foto: Reuters
(...) Neben regelmäßigen gemeinsamen multinationalen Manövern
mit Truppen und Stäben der westlichen Allianz nimmt die Ukraine auch weiterhin
an der NATO-geführten »Operation Active Endeavour« im Mittelmeer teil, die nach
dem 11. September 2001 gestartet wurde und angeblich »Terroristenangriffe«
verhindern soll. Tatsächlich handelt es sich um ständige Übungen von
Kriegsschiffen aus NATO- und Nicht-NATO-Staaten, darunter auch aus Rußland,
Georgien und Israel.
NATO will die Ukraine für ihren »Raketenschild« gewinnen.
Generalsekretär Rasmussen setzt sich bei seinem Besuch für eine verstärkte
militärische Zusammenarbeit ein
Die neue flugzeugträgergestützte US-Kampfdrohne X-47B ist
erstmals in den Himmel gestiegen. Bei dem 29 Minuten langen Testflug manövrierte
das unbemannte Flugzeug in mehr als 1,5 km Höhe.
Bahrain protesters camp out after day of unrestFeb 15, 2011 Protesters sit at a
temporary media center area off the Pearl Roundabout, a famous landmark of
Bahrain,
in the heart of its capital Manama
(Reuters)
- Shi'ite protesters prepared to camp out in Bahrain's capital on Tuesday after
a day of protests in which a man was shot dead in clashes with police at a
funeral for a demonstrator shot the day before.
... "The people demand the fall of the regime!" they chanted as thousands
poured into Pearl Roundabout after marching from the funeral on the outskirts of
Manama. Protesters said their main demand was the resignation of Prime Minister
Sheikh Khalifa bin Salman al-Khalifa, who has governed the Gulf Arab state since
its independence in 1971. An uncle of King Hamad bin Isa al-Khalifa, he is
thought to own a great deal of land and is seen as a symbol of the wealth of the
ruling family. "Protesters don't want to topple the
ruling family, but the end of this government and the prime minister," said Ali,
a 49-year-old demonstrator who declined to give his full name. Protesters say
they are also demanding the release of political prisoners, which the government
has promised, and the creation of a new constitution. Poverty, high unemployment
and alleged attempts by the state to grant citizenship to Sunni foreigners to
change the demographic balance have intensified discontent among Bahrain's
Shi'ites. ...
(...) Shortly after Egyptian President Hosni Mubarak was forced to step down
last Friday, Sheikh Hamad appeared to attempt to defuse Shia discontent by
ordering a $2,650 payment to every Bahraini family.
The BBC's Kevin Connolly says Bahrain has a close relationship with the US
and the US
Fifth Fleet has its home there - a factor which guarantees that
Washington will be watching events in the kingdom closely.
The official U.S. response to events unfolding in Egypt remains
mixed. Over the weekend, the Obama administration distanced itself from U.S.
“crisis envoy” to Egypt Frank Wisner after he issued a statement in support of
President Hosni Mubarak. Revealing a possible conflict of interest, British
journalist Robert Fisk recently reported Wisner works for the law firm Patton
Boggs, which openly boasts that it advises "the Egyptian military, the Egyptian
Economic Development Agency, and has handled arbitrations and litigation on the
[Mubarak] government’s behalf in Europe and the U.S." We are joined by Trinity
College Professor Vijay Prashad, who has written about Wisner’s history with the
U.S. Department of State and his close relationship with Mubarak.
(...) AMY GOODMAN: Professor Prashad, this issue of Wisner,
not only what he has represented now, but coming—I mean, his father, also named
Frank Wisner, long lineage in the CIA family, his father,
Frank, Sr., helping to overthrow Arbenz in Guatemala and, the example that is
often brought up today, a year before, overthrowing the democratically elected
leader of Iran, Mohammad Mossadeq. The parallels to what we are seeing
today?
VIJAY PRASHAD: Yes. I mean, this is—you know, the tragedy of
American foreign policy has been, on the one side, you’ve had the sort of CIA
operations, and on the other side, you have the soft diplomacy, the kind of soft
politics of the State Department. And we see that a little bit.
As Frank Wisner, Jr., arrives in Cairo and goes to huddle
with Mubarak and Omar Suleiman and others, Margaret Scobey, who, essentially
cast aside by American foreign policy, goes to meet ElBaradei. This
has been a big feature in American foreign policy. On the one side, you have
sections in the State Department under the illusion that they are carrying
forward a policy based on freedom and human rights, and on the other side, there
is this much darker foreign policy apparatus conducted by the CIA special
envoys, who are actually better called "proconsuls," and of course the United
States military. There seems to be this contradiction at work, but it may not in
the end of the day be a contradiction, because on one side you can say that the
iron fist is being shrouded by the velvet glove. So,
Margaret Scobey talking about human rights, going to see ElBaradei, talking
about supporting the kind of upsurge of democracy, and on the other side, in
much darker, more dangerous rooms, people like Frank Wisner, perhaps the CIA
chief, discussing with Mubarak and Omar Suleiman how do we maintain your
authority and change perhaps the face of that authority before the
Egyptian people and the world. ...
Here a great Democracy Now! on
the situation in Egypt:
Massive protests in Egypt have entered their seventh day as tens
of thousands pack into Tahrir Square in Cairo. Protesters are vowing to stay in
the streets until President Hosni Mubarak resigns. A general strike was called
for today, and a "million man march" is being organized for Tuesday. We speak
with Democracy Now! senior producer Sharif Abdel Kouddous, who is in Cairo.
"This is a popular uprising across all segments of society," Kouddous says.
"People are so fed up with Mubarak, it’s hard to describe. They curse him. They
want him to step down. And they will not leave the streets of Cairo, the streets
of Egypt, until he does." [includes rush transcript]
Repression
and Poverty Underpin the Uprising in Egypt Recent events in Egypt
could be an opportunity for the United States to support the people of Egypt,
but no Obama administration official has recommended publicly that President
Hosni Mubarak should step down. We speak with Samer Shehata, assistant professor
of Arab politics at Georgetown University, about the U.S.-backed Mubarak regime
and the record inflation and poverty that underpin the ongoing protests. "In
Egypt, from 2004 until the present, the government and its reforms were
applauded in Washington by World Bank, the IMF and U.S. officials," Shehata
says. "But what all of that masked was what was going on at the level of real
people and ordinary lives." [includes rush transcript]
The United States has given billion dollars of military aid to
Egypt over the last decades. Lockheed Martin, Boeing and General Electric have
provided tanks, missiles, engines and more to the Hosni Mubarak regime.
Following the massive popular uprising, U.S. foreign aid continues to flow to
Egypt, although the Obama administration has placed the program under review. We
speak with William Hartung, author of Prophets of War: Lockheed Martin and
the Making of the Military-Industrial Complex, and Samer Shehata, assistant
professor of Arab politics at Georgetown University.
Renowned feminist and human rights activist Nawal El Saadawi was
a political prisoner and exiled from Egypt for years. Now she has returned to
Cairo, and she joins us to discuss the role of women during the last seven days
of unprecedented protests. "Women and girls are beside boys in the streets," El
Saadawi says. "We are calling for justice, freedom and equality, and real
democracy and a new constitution, no discrimination between men and women, no
discrimination between Muslims and Christians, to change the system... and to
have a real democracy." [includes rush transcript]
[ blog watch ] As previously
reported, Richard Silverstein, who
blogs about the Middle East, was the first to report that Brigadier General
Ali Reza Asgari, who was Deputy Defense Minister in the Khatami administration,
was being held in solitary confinement at the Ayalon prison in Israel. According
to his family in Iran, General Asgari disappeared on December 11, 2006, in
Istanbul, Turkey. Other reports suggest he disappeared in February 2007.
Silverstein
reported today that General Asgari was found dead in his cell, citing a
source within the inner circle of Ehud Barak, Israel's Defense Minister. In
addition, he reports that Ynetnews.com, a website covering Israel, also said
that a prisoner has committed suicide. The story, however, has been pulled down
under a gag order. Silverstein had downloaded the page from Ynet before it had
been removed.
Haaretz, the relatively liberal newspaper, has also reported on the incident,
but in a vague and indirect manner, and provided clues as to what may have
happened. ...